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Das Mindesteinkommen

Das Wohngeld ist keine Hilfe zum Lebensunterhalt. Eine Hilfe zum Lebensunterhalt können - je nach Einzelfall - ALG II, Sozialhilfe oder die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung sein.

Da Wohngeld also nicht zum Lebensunterhalt gedacht ist (sondern nur als Zuschuss zu Miete), gibt es bei dem Wohngeld ein Mindesteinkommen, welches sich an dem Sozialhilfesatz richtet. Kurz gesagt muss mehr Einkommen erzielt werden, als es der Bedarf bei der Sozialhilfe vorschreibt.

Wir erklären das Mindesteinkommen ausführlich hier.

Stellt das Wohngeldamt fest, dass das erforderliche Mindesteinkommen nicht durch das eigene Einkommen erreicht wird, kommt es zu einem (schriftlichen) Anhörungsverfahren, in dem der Antragsteller aufgefordert wird, nachzuweisen, wie er seinen Lebensunterhalt deckt.

Hier gibt es bei zu geringem Einkommen zwei Möglichkeiten, das Problem des Mindesteinkommen zu umgehen:
Barvermögen 20-%-Regelung



Barvermögen

In der Anhörungsaufforderung steht meistens die Summe, die zum Erreichen des erforderlichen Mindesteinkommens noch fehlt.  Verfügt man nun über ausreichendes Barvermögen, kann man dies in der Anhörung anführen. Ausreichend bedeutet aber, dass das Barvermögen mindestens für ein Jahr vorhanden sein muss. Wird also z.B. der monatliche Fehlbetrag mit 245 € festgestellt, muss 12 Monate x 245 € = 2.940 € Barvermögen vorhanden und nachweisbar sein.
Wir bieten Ihnen fertige Schreiben an das Wohngeldamt mit folgender Thematik an:
  • Anhörungsschreiben wegen Nichterreichen des Mindesteinkommens bei ausreichendem Barvermögen

Das Schreiben finden Sie hier.


20-%-Regelung

Hat man nicht ein solches Barvermögen, gibt es noch die 20-%-Regelung. Diese besagt, dass das Wohngeldamt bei entsprechender Glaubwürdigkeit 20% vom erforderlichen Regelsatz abziehen kann, um somit doch noch zu Wohngeld zu kommen. Diese Glaubwürdigkeit muss beim Ausfüllen des Anhörungsschreiben penibelst eingehalten werden. Wohnt z.B. im Haushalt eine Frau und gibt im dem meist erforderlichen einmaligen Haushaltsbuch keine Kosten für Hygiene-Artikel an, ist es um die Glaubwürdigkeit schon geschehen. Ein anderes Beispiel: liegt für den Haushalt keine Befreiung von der Rundfunkgebühr vor und gibt man also die Rundfunkgebühren nicht als monatliche Ausgabe an, kann man sich meistens auf die 20% keine Hoffnung machen.

Wir bieten Ihnen fertige Schreiben an das Wohngeldamt mit folgender Thematik an:
  • Anhörungsschreiben wegen Nichterreichen des Mindesteinkommens mit Haushaltsbuch und Hinweisen dazu

Das Schreiben finden Sie hier.