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Die Pauschalen

Bei dem Wohngeld gibt es keine Freibeträge wie zum Beispiel bei dem ALG II. Hier wird das Einkommen stattdessen nach bestimmten Kriterien pauschalisiert. Die Pauschalen werden gewährt, wenn ein Haushaltsmitglieder von seinem Einkommen Abzüge für die

Lohnsteuer Rentenversicherung Krankenversicherung

zahlt.

Dabei gibt es vier Pauschalisierungsstufen:
  • 0 % bei Nichtvorliegen eines der o.g. Abzuges
  • 10% bei einem der o.g. Abzüge
  • 20% bei zwei der o.g. Abzüge
  • 30% bei allen o.g. Abzügen
Dabei ist es vollkommen egal, wie hoch die tatsächlichen Abzüge sind - es wird maximal nur die Pauschale gewährt.



Lohnsteuer

Zu dieser Gruppe zählen Abgaben für
  • die Einkommenssteuer
  • die Lohnsteuer
  • den Solidaritätszuschlag
  • die Kapitalertragssteuer und
  • die Kirchensteuer.
Dabei zählt nur, ob eine dieser Steuerarten im Bewilligungszeitraum (normalerweise 12 Monate) entrichtet wurde oder zu entrichtet sein wird.

Wir bieten Ihnen fertige Schreiben an das Wohngeldamt mit folgender Thematik an:
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung Pauschale trotz Zahlung von Lohnsteuer
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung Pauschale trotz Zahlung von Einkommenssteuer
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung Pauschale trotz Zahlung von Soli-Zuschlag
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung Pauschale trotz Zahlung von Kapitalertragssteuer
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung Pauschale trotz Zahlung von Kirchensteuer

Die Schreiben finden Sie hier..


Rentenversicherung

Gemeint sind hier die Pflichtbeiträge für die Rentenversicherung (RV). Diesen Pflichtbeiträgen gleichgestellt sind auch die Beiträge für die Pflegeversicherung von Künstlern und Publizisten an die Künstlersozialkasse. Die Pflichtbeiträge werden in der Regel bei einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit vom Arbeitgeber vom Bruttoeinkommen abgezogen und an die Rentenversicherung weitergeleitet.

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen jemand keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit hat und also freiwillig in eine Rentenversicherung einzahlt. Auch diese freiwilligen Zahlungen können pauschalisiert werden. Allerdings werden sie nicht doppelt pauschalisiert: zahlt mal also über sein Bruttoeinkommen bereits Pflichtbeiträge an die RV, kann eine zusätzliche freiwillige RV nicht nochmal mit 10% pauschalisiert werden.

Beiträge für die freiwillige Rentenversicherung müssen laufend erfolgen, also monatlich, viertel- oder halbjährlich oder jährlich. Eine einmalige Einzahlung in die RV berechtigt nicht zur Pauschalisierung.

Zu den freiwilligen Rentenversicherungen zählen die
  • freiwilligen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung
  • Beiträge zu einer privaten Rentenversicherung
  • Beiträge für eine Pensions- oder Versorgungskasse
  • Beiträge für eine Betriebsgemeinschaftskasse für zusätzliches Ruhegeld
  • Beiträge zu sonstigen Versicherungen, wenn diese die wesentlichen Elemente einer Rentenversicherung beinhaltet.
Wir bieten Ihnen fertige Schreiben an das Wohngeldamt mit folgender Thematik an:
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Rentenversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine Pensionskasse
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine Versorgungskasse
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine Betriebsgemeinschaftskasse
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen in eine sonstige Versicherung

Die Schreiben finden Sie hier.


Krankenversicherung

Gemeint sind hier die Pflichtbeiträge für die Krankenversicherung (KV) und Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Diesen Pflichtbeiträgen gleichgestellt sind auch die entsprechenden Beiträge von Künstlern und Publizisten an die Künstlersozialkasse. Die Pflichtbeiträge werden in der Regel bei einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit vom Arbeitgeber vom Bruttoeinkommen abgezogen und an die Rentenversicherung weitergeleitet.

Es gibt jedoch auf Fälle, in denen jemand keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit hat und also freiwillig in eine Krankenversicherung einzahlt. Auch diese freiwilligen Zahlungen können pauschalisiert werden. Allerdings werden sie nicht doppelt pauschalisiert: zahlt mal also über sein Bruttoeinkommen bereits Pflichtbeiträge an die KV, kann eine zusätzliche freiwillige KV nicht nochmal mit 10% pauschalisiert werden.

Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung müssen laufend erfolgen, also monatlich, viertel oder halbjährlich oder jährlich. Eine einmalige Einzahlung in die KV berechtigt nicht zur Pauschalisierung.

Zu den freiwilligen Krankenversicherungen zählen die
  • freiwilligen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung
  • Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung  einschließlich einer Krankentageldversicherung
  • Beiträge für eine privaten Pflegeversicherung
  • Beiträge für eine Kapital-Lebensversicherung
  • Beiträge zur einer privaten Berufs-, Erwerbs- und Dienstunfähigkeitsversicherung
  • Beiträge zu sonstigen Versicherungen, wenn diese die wesentlichen Elemente einer Kranken- und/oder Pflegeversicherung beinhaltet.
Beiträge für eine Krankentagegeldversicherung ohne damit verbundene private Krankenversicherung sowie eine Sterbegeldversicherung zählen nicht als freiwillige Krankenversicherungen und werden also nicht pauschalisiert.

Wir bieten Ihnen fertige Schreiben an das Wohngeldamt mit folgender Thematik an:
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Krankenversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Krankenversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Pflegeversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine Kapital-Lebensversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine private Dienstunfähigkeitsversicherung
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine sonstige private Versicherung (Krankenversicherung)
  • Widerspruch wegen Nichtanrechnung von Beiträgen für eine sonstige private Versicherung (Pflegeversicherung)

Die Schreiben finden Sie hier.